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Ohne Angst Nichtraucher werden

  • Besser leben ohne Sucht

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Liebe Leserinnen und Leser,

nachdem mein erstes Buch "Der sichere Weg zum Nichtraucher" gut beurteilt wurde und ich die letzten sechs Jahre Erfahrungen im Bereich des Nichtrauchens gesammelt habe, ist die Zeit nun gekommen, Ihnen ein völlig neues Nichtraucherbuch anzubieten. Dieses Buch umfasst sämtliche Aspekte der Rauchsucht und geht intensiv auf alle Faktoren ein, die Sie immer noch rauchen lassen.

Viele Methoden zur Raucherentwöhnung bringen den Raucher dazu, das Rauchen aufzugeben. Alleine darauf kommt es aber nicht an. Entscheidend ist es, nie wieder damit anzufangen. Und das geht nur, wenn man keine Ängste mehr vor dem Nichtrauchen hat und das Rauchen beendet. Der Schwerpunkt des Buches liegt daher im Abbau Ihrer Ängste. Zentraler Punkt dabei ist es, Ihnen aufzuzeigen, welches Suchtprogramm in Ihrem Gehirn abläuft, denn es geht ausschließlich um Ihre psychische Abhängigkeit.

Sicherlich haben Sie schon einen oder mehrere Versuche hinter sich gebracht, endlich vom Rauchen dauerhaft wegzukommen. Und immer ging es schief. Inzwischen fragen Sie sich: "Warum habe ich es immer noch nicht geschafft?" Die Antwort darauf finden Sie in diesem Buch. Es beschreibt bewusst keine spezielle Methode – im Gegenteil. Sie rauchen noch, weil Sie mit den bisherigen Methoden keinen Erfolg hatten.

Das Buch ist somit eine ideale Unterstützung für alle Raucher, bei denen bisher sämtliche Methoden versagt haben, insbesondere die Easyway Methode von Allen Carr.

Ohne Angst Nichtraucher werden. Besser leben ohne Sucht
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HardcoverPaperback
Erscheinungsdatum: August 2010 (4. Auflage), Books on Demand
Seiten: 248
ISBN-10: 3-8391-49746
ISBN-13: 9 78-3-8391-4974-4
Preis: 24,95
Erscheinungsdatum: Juli 2012 (3. Auflage), Books on Demand
Seiten: 248
ISBN-10: 3-8391-90657
ISBN-13: 978-3-8391-9065-4
Preis: 15,95

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Damit Sie nicht ganz die Katze im Sack kaufen, können Sie sich bereits heute schon über den Inhalt und ausgewählte Kapitel informieren.

Inhalt:

Kapitel I: VORGLÜHEN
  • 1. Hinweise zum Lesen des Buches
  • 2. Falsche Informationen
  • 3. Sehen Sie die Dinge ganz neu
  • 4. Eine riesengroße Seifenblase
  • 5. Was ist neu an diesem Buch?
  • 6. Wichtige Begriffe
  • 7. Meine Philosophie
  • 8. Gewohnheit oder Sucht?
  • 9. Spieglein, Spieglein an der Wand, ...
  • 10. Rauchen als Krankheit
  • 11. Rauchsucht
  • 12. Rauchen und Gesundheit
  • 13. Bin ich reif, Nichtraucher zu werden?
  • 14. Warum wurde ich Raucher?
  • 15. Warum bleibe ich Raucher?
  • 16. Ursachen, Symptome und Auslöser
Kapitel II: DIE ÄNGSTE DES RAUCHERS
  • 1. Eine Übersicht
  • 2. Zwischen den Stühlen
  • 3. Die Angstspirale
  • 4. Die Grundangst
  • 5. Verzicht auf Genuss
  • 6. Entzugserscheinungen
  • 6.1 Psychische Entzugserscheinungen
  • 6.2 Körperliche Entzugserscheinungen
  • 7. Gewichtszunahme
  • 8. Rückfall
  • 9. Die Nachteile des Nichtrauchens
Kapitel III: Die VORTEILE DES NICHTRAUCHERS
  • 1. Freiheit
  • 2. Gesundheit
  • 3. Selbstachtung
  • 4. Selbstvertrauen
  • 5. Geld
  • 6. Lebensfreude
  • 7. Eine Frage der Perspektive
Kapitel IV: DAS RAUCHPROGRAMM IM GEHIRN
  • 1. Der Mechanismus
  • 2. Die Meinung unserer Gesellschaft
  • 2.1 Meinungsbildung
  • 2.2 Medien
  • 2.3 Eine einzige Zigarette
  • 2.4 Staatliche Aktivitäten
  • 2.5 Abhängigkeiten
  • 3. Nikotin und Gehirn
  • 4. Experten
  • 5. Methoden
  • 5.1 Die verschiedenen Gruppen
  • 5.2 Hypnose
  • 5.3 Akupunktur
  • 5.4 Verhaltenstherapien / psychologische Methoden
  • 5.5 Nikotinersatztherapie
  • 5.6 Zyban
  • 5.7 Willenskraft
  • 5.8 Allen Carr’s Easyway
  • 6. Vokabular
  • 7. Werbung und der Trick mit den Lights
  • 8. Vorbilder
  • 9. Das persönliche Umfeld
  • 9.1 Die Raucher
  • 9.2 Die Ex-Raucher
  • 9.3 Der Gelegenheitsraucher
  • 9.4 Der hoffnungslose Raucher
  • 9.5 Der Zigarilloraucher
Kapitel V: NACHGLÜHEN
  • 1. Die Spirale der psychischen Abhängigkeit
  • 2. Niveauvergleich
  • 3. Illusionen
  • 4. Für immer Nichtraucher werden
  • 5. Die endgültige Entscheidung
  • 6. Die Gewissheit, nie mehr zu rauchen
  • 7. Nie mehr süchtig!
  • 8. Der beste Zeitpunkt
  • 9. Juhu, ich werde Nichtraucher!
  • 10. Wann bin ich Nichtraucher?
  • 11. Trugschlüsse
  • 12. Berichtigung von Irrtümern
  • 13. Das Leben „danach“ – die Umprogrammierung
  • 14. Die letzte Zigarette
Kontakt



Einführung

In den letzten Jahren ist im Hinblick auf das Rauchen viel passiert – und doch so wenig. Es werden nach wie vor Rechtsprozesse gegen die Tabakindustrie geführt, Rauchverbote zunehmend ausgesprochen, sogar die EU-Tabakrichtlinie wurde umgesetzt. Es gibt unzählige Methoden zur Raucherentwöhnung, und jeder dieser Experten behauptet, die Lösung gefunden zu haben.

Dennoch – oder gerade deshalb – ist das Rauchen in unserer Gesellschaft nahezu ungebrochen. Es ist zwar nicht mehr „in“ zu rauchen, im Gegenteil, die Raucher werden heutzutage mehr denn je geächtet, aber „out“ wird das Rauchen dadurch auch nicht. Und das ist es doch, was wir im Grunde alle wollen – nicht (mehr) rauchen.

Ihre Chancen endgültig das Rauchen zu beenden, sind riesengroß. Nicht, weil ich nun damit anfangen will, mein Buch in den Himmel zu loben, sondern ganz einfach deshalb, weil Sie soeben den ersten, aber gleichzeitig wichtigsten Schritt auf dem Weg zum Nichtraucher getan haben. Sie lesen ein Nichtraucherbuch und haben Ihre Scheuklappen (mal wieder) abgelegt.

Vielleicht denken Sie nun, dass Sie bereits öfters versucht haben mit dem Rauchen Schluss zu machen, aber immer gescheitert sind. Diese Tatsache soll Sie nicht entmutigen, im Gegenteil: vermutlich rauchen Sie immer noch, weil die Methoden zur Raucherentwöhnung, die Sie bisher gewählt haben, bei Ihnen versagt haben. Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Nichtraucher wird es daher sein, zu erkennen, warum die Methoden bei Ihnen versagt haben.

Sie sollen aber nicht nur mit dem Rauchen aufhören, sondern vor allem nicht mehr damit anfangen. Sie müssen also endgültig Nichtraucher werden. Daher versuche ich Ihnen den, in meinen Augen, besten Weg dorthin aufzuzeigen, nämlich auf eine einfache und sichere Weise für immer mit dem Rauchen Schluss zu machen, ohne Entzugserscheinungen, ohne an Gewicht zuzulegen und ohne Hilfe irgendwelcher Hilfsmittel oder Ersatzbefriedigungen. Letzten Endes also ohne Angst!

Ich weiß, dass dies möglich ist, denn ich selbst habe genau diese Erfahrungen gemacht. Nach ungefähr zweiundzwanzig Jahren mit zuletzt dreißig bis vierzig Zigaretten täglich wurde ich, wenn man es genau nimmt, innerhalb weniger Sekunden zum Nichtraucher.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg dorthin.

Stefan Back

Kapitel I: VORGLÜHEN

5. Was ist neu an diesem Buch?

Schon wieder ein neues Buch auf dem Markt, es gibt doch schon so viele, denken Sie jetzt vielleicht. Ja, da haben Sie Recht, aber wie erfolgreich sind sie denn alle? Die Mehrheit dieser aufhörwilligen Raucher wird rückfällig und raucht weiter. Das kann meiner Meinung nach nur einen Grund haben: kein Buch und kein Experte hat es bisher geschafft, das Rauchen komplett zu erfassen. Viele Bücher und Seminare schaffen es zwar, den Raucher vom Rauchen eine Zeitlang abzuhalten, aber die meisten davon fangen früher oder später wieder an. Neulich las ich auf der Website eines Nichtrauchertrainers, dass er eine Erfolgsquote von etwas über 54% habe und dass er darauf stolz sei. 54%, das ist gerade die Hälfte seiner aufhörwilligen Raucher, und das wohlgemerkt nach gerade mal einem Jahr! Wie sieht es dann aber nach 10 Jahren aus?

Meine Sichtweise unterscheidet sich in vielen Dingen von den bekannten Expertenmeinungen.



Kapitel IV: DAS RAUCHPROGRAMM IM GEHIRN

Im Gehirn befindet sich die Software zum Rauchen oder Nichtrauchen. Dort sind alle Informationen, die das Thema betreffen, abgespeichert. Das Programm besteht bei genauer Betrachtung aus zwei Komponenten: Die psychische Abhängigkeit und die konditionierten Assoziationen.

Die psychische Abhängigkeit bedeutet: In meinem Gehirn gibt es ein abgespeichertes Rauchprogramm, das sagt: „ICH WILL JETZT UNBEDINGT EINE ZIGARETTE RAUCHEN!“ Das wirkliche Problem und die tatsächliche Abhängigkeit besteht also ausschließlich in der Psyche des Rauchers.

Konditionierte Assoziationen sind antrainierte Gedanken, Einfälle, Ideen, Erinnerungen oder Geschichten die plötzlich im Zusammenhang mit einem Wort oder einem Ereignis wieder einfallen. In unserem Fall also: Assoziationen im Zusammenhang mit der Zigarette. Oft geschehen Assoziationen beim Thema Rauchen unter Ausschaltung jeder Logik.

Antrainierte Assoziationen an sich sind harmlos. Sie denken an Zigaretten oder es fällt Ihnen diese und jene Geschichte dazu ein. Damit Assoziationen stattfinden ist oft ein vorher stattfindender Impuls notwendig. Das kann eine bestimmte Situation sein, in der Sie immer geraucht haben, oder Sie sehen Freunde rauchen, etc. Ebenso können Sie aber plötzlich auch einen Rauchimpuls ohne irgendwelche erkennbaren Zusammenhänge zur Zigarette aus heiterem Himmel bekommen, zum Beispiel, wenn Sie an Ihrem Schreibtisch im Büro sitzen. Plötzlich schießt Ihnen der Gedanke in den Kopf „Ich will eine rauchen“. Das kann sogar so weit gehen, dass Sie innerhalb von Millisekunden eine völlig sinnlose Handlung ausführen und beispielsweise zum gewohnten Platz auf Ihrem Schreibtisch greifen, an dem immer die Zigarettenschachtel lag. Na und, stört Sie das? Nein, es stört Sie nur, wenn Sie ein Problem mit der nicht mehr vorhandenen Schachtel haben.

Als frischgebackener Nichtraucher werden Sie in der ersten Zeit ständig an Zigaretten denken. Das ist aber auch schon alles. Die Assoziationen der Ex-Raucher, die mit Willenskraft aufgehört haben, besteht jedoch darin, dass die Gedanken mit Verlustängsten verbunden sind und dadurch, als Folge davon, nach wie vor psychische Abhängigkeit besteht. Die Folgen kennen Sie: PSYCHISCHE ENTZUGSERSCHEINUNGEN!

Ihr Vorteil wird sein, dass Sie bis zur letzten Zigarette Ihre (psychische) Abhängigkeit komplett überwunden haben werden. Alleine die konditionierten Assoziationen werden Sie als Nichtraucher weiterhin begleiten. Zu Beginn mehr, mit der Zeit immer weniger. Aber Sie werden darauf genauestens vorbereitet sein und wissen, wie Sie sich dabei verhalten müssen.

Uns interessiert der Prozess, wie sich aus einem Raucher ein Nichtraucher entwickelt. Diese Umprogrammierung verläuft in zwei Phasen ab:

1. Der Mechanismus

Um eine Sache richtig verstehen zu können, muss man sich das Wissen erwerben, wie sie funktioniert. Nur dann kann man die Sache verstehen und ihr begegnen. So ist es auch bei jeder Sucht. Erst wenn Sie die Arbeitsweise einer Sucht verstanden haben, können Sie diese beenden.

Wenn Sie das bisher Gesagte aufmerksam verfolgt haben, ist Ihnen sicherlich aufgefallen, dass ich strikt trenne zwischen einer Zeit vor der letzten Zigarette (Raucher) und einer Zeit danach (Nichtraucher). Diese Unterscheidung ist wichtig, um den Mechanismus der Rauchsucht verstehen zu können.

Bei jeder Sucht, egal um welche es sich handelt, geht es um Kombinationen einer bestimmten Substanz oder einer Sache bzw. eines anderen beliebigen Sachverhaltes mit dem Suchtprogramm im Gehirn des Süchtigen. Das macht jede Sucht, auch die Rauchsucht so undurchsichtig und gleichzeitig gefährlich.

Beim Rauchen handelt es sich um die Kombination des Nikotins mit dem Rauchprogramm im Gehirn des Rauchers. Das Nikotin spielt insofern eine Rolle, als dass es auf das Belohnungszentrum und Aktivierungszentrum im Gehirn des Rauchers Einfluss nimmt. Es füttert allerdings „nur“ Ihr Rauchprogramm und erzeugt dadurch die psychische Abhängigkeit. Genauer gesagt: es führt dazu, dass Sie rauchen und nicht nur an die Zigarette glauben, sondern zudem als Raucher allen genannten Einflüssen und der falschen Sichtweise der Gesellschaft ausgeliefert sind.

Insgesamt wirken acht Faktoren auf Ihr Raucherhirn ein, welche im Ergebnis ein spezifisches Rauchprogramm ergeben und zu Ihrer individuellen psychischen Abhängigkeit führen. Diese Faktoren sind:

Diese acht Faktoren treffen auf alle Menschen dieser Welt in gleicher Weise zu, aber nur beim Raucher führen sie zu Ängsten, die als Nachteile, nie mehr zu rauchen, gesehen werden. Der einzige Unterschied zwischen den Menschen besteht in der Aufnahme von Nikotin. Nur Raucher und Ex-Raucher, die sich Nikotinpräparate bedienen, nehmen Nikotin auf. Auf die anderen Menschen, nämlich Nichtraucher und Nieraucher, wirken „nur“ sieben Faktoren, mit einem großen, entscheidenden Unterschied: sie bewirken nicht, dass diese Gruppe sich eine Zigarette anzündet und (wieder) Raucher wird.

Man kann nicht feststellen, welcher Einfluss der jeweilige Faktor auf Ihr Rauchverhalten hat. Fest steht für mich, dass das Nikotin isoliert gesehen praktisch keinen Einfluss hat. Letzten Endes rauchen Sie fast ausschließlich, weil Sie
  • der herrschenden Meinung unserer Gesellschaft glauben

  • unseren Experten vertrauen

  • sich einer uneffektiven Methode zur Raucherentwöhnung bedient haben

  • sich von dem verwendeten Vokabular beeinflussen lassen

  • der Werbung und dem Light-Zigaretten-Trick glauben

  • Vorbilder nachahmen oder

  • aufgrund Ihres persönlichen Umfeldes.

Das ist der Schlüssel zu Ihrem Erfolg! Am Endes des Buches muss es mir gelungen sein, dass außer dem Nikotin (falls Sie noch rauchen) alle anderen Faktoren keine Wirkung mehr erzielen. Sie lassen sich nicht mehr von Aussagen ehemaliger Raucher verunsichern, Sie sind kritisch, wenn es um den „Tabakgenuss“ geht, Sie durchschauen die Werbung und wissen, dass Light Zigaretten sogar schädlicher sind, als stärkere Zigaretten, etc. etc. Oder anders gesagt: Die sieben Faktoren neben dem Nikotin, die Ihnen ja das multifunktionale Produkt „Zigarette“ verkaufen, bewirken bei Ihnen keinen Reiz mehr.

Wenn es mir daher gelingt, die Wirkung der sieben Faktoren bis zu Ihrer letzten Zigarette auszulöschen, müssen Sie nur noch die letzte Zigarette ausdrücken und sich kein Nikotin mehr zuführen. Es wäre in diesem Stadium ja auch unsinnig weiter zu rauchen, da das Nikotin keine Wirkung mehr erzielen würde. Damit sind Sie auf dem Stand eines wirklichen Nichtrauchers und haben realisiert: Die Zigarette ist das genialste Placebo, das es weltweit zu kaufen gibt, schön verpackt in Schachteln mit gewissen Aufdrucken – ein weißes Papierröllchen mit mehreren hundert Giftstoffen darin.